St. Franziskus-Hospital Winterberg gGmbH

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Hüftgelenk

Endoprothetik des Hüftgelenks

endocert_logozertifikat_rgb_RZIm St. Franziskus-Hospital Winterberg implantieren wir in der Regel Totalendoprothesen (TEP). Sie ersetzen, neben dem Hüftkopf, auch die vom Beckenknochen geformte Gelenkpfanne. Dabei wird die Prothese in der Regel zementfrei direkt in den Knochen eingepasst und dort im weiteren Verlauf knöchern fest integriert. Der Vorteil: weniger Fremdmaterial im Körper. Und: Wegen des verwendeten Reintitans lockern sich die Prothesen seltener. Für die optimale Versorgung, Beschwerdefreiheit und frühestmögliche Mobilität wählen wir die Prothese auf Basis von Untersuchungen, Röntgenbildern, Operationsbefunden und eines ausführlichen Gesprächs. Entscheidend für die Wahl sind u. a. Alter, Nebenerkrankungen, Knochenqualität, Aktivität sowie vorangegangene Unfallschäden und Operationen.

Hüft-Operationen nach der AMIS-Methode

Im Gegensatz zu konventionellen Operationsmethoden arbeiten wir mit der äußerst schonenden AMIS-Methode (Anterior Minimally Invasive Surgery) – ein Grund, warum uns sogar ausländische Patienten konsultieren. Die AMIS-Methode verursacht weniger operationsbedingte Gewebeschäden, denn es werden keine Muskeln und Sehnen durchtrennt! So lässt sich die Dauer der postoperativen Schmerzen reduzieren, der Krankenhausaufenthalt und die Genesungszeit verkürzen. So benötigt unser Chirurg Dr. Konermann statt einer 20 Zentimeter langen Wunde für den Einsatz eines neuen Hüftgelenks nur 5 bis 8 Zentimeter. Damit wird das Gewebe geschont und die Muskelstränge werden nicht durchtrennt. Der Patient kann die Hüfte nach der OP in der Regel schnell, je nach Alter sogar sofort voll belasten.

Vorteile der AMIS-Methode:

  • Schnellere Rehabilitation: Die Rehabilitation beginnt schon kurz nach der Operation. Sie dürfen mit Einverständnis des Arztes am ersten Tag nach der OP aufstehen und mit dem Laufen an Gehhilfen beginnen.
  • Schneller wieder aktiv: Mit AMIS ist die Rückkehr in den Alltag schneller möglich, eine postoperative Beckeninstabilität wie bei konventionellen Operationsmethoden möglich sind nicht gegeben.
  • Kleinere Narbe: Der Hauteinschnitt ist kürzer als bei konventionellen Operationsmethoden, es bildet sich weniger Narbengewebe.
  • Reduzierter Blutverlust: Die Erhaltung von Muskeln und Gefäßen reduziert den Blutverlust. Transfusionen sind selten, Blutgerinnsel in den Beinen (tiefe Venentrombosen) geringer.
  • Vermindertes Ausrenken (Luxation): Durch den Erhalt des Muskels verbessert sich die Stabilität der Hüfte erheblich. Somit minimiert AMIS das Risiko des Auskugelns des Kugelkopfes aus der Gelenkpfanne. Außerdem wird die Operation von vorne über die Leiste (anterior) durchgeführt. Ein Ausrenken hingegen geht oft mit einem Eingriff posterior (von hinten) einher.
  • Kein Hinken: Das Risiko von Hinken ist reduziert, da weder Muskel noch Nerven geschädigt werden.

Häufig schließt sich an die Hüft-OP eine Rehabilitation an. Während dieser Zeit müssen Sie wichtige Regeln beachten, um den Heilungsprozess zu fördern und Risiken für das künstliche Hüftgelenk auszuschließen. Auch hier stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Interessiert Sie unser Flyer?
Sie können diesen downloaden oder wir senden Ihnen gerne ein Exemplar per Post zu

Implantation eines Hüftgelenks

Typ: PDF
Größe: 339 MB

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