St. Franziskus-Hospital Winterberg gGmbH

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Onkologische Ambulanz

Ortsnahe Chemotherapie – ambulant wie stationär

In der Onkologischen Ambulanz führen wir alle gängigen medikamentösen Tumortherapien durch (z.B. bei Tumoren des Magens und des Darms, der Lunge oder des Weichgewebes). Über zwei stationäre und drei ambulante Chemotherapieplätzen versorgt das St. Franziskus-Hospital krebskranke Patienten auch nach dem eigentlichen Eingriff. Die sonst oftmals erforderlichen bis zu 28 Fahrten zur ambulanten Anschlusstherapie z. B. nach Meschede oder Marburg können damit entfallen. Ein Faktor, der von den ohnehin stark geschwächten Betroffenen als sehr erleichternd empfunden wird. Anstrengende Fahrten entfallen und Sie brauchen sich nicht an neue Gesichter gewöhnen.

 

Chemotherapie – Was ist das eigentlich?

Grundsätzlich versteht man unter Chemotherapie die medikamentöse Behandlung mit verschiedenen chemischen Substanzen, die Infektionserreger wie Bakterien, Pilze oder Tumorzellen gezielt schädigen, abtöten oder in ihrem Wachstum hemmen können. Gesunde Zellen werden dabei kaum oder gar nicht von der Wirkung betroffen. Die verwendeten Substanzen bezeichnet man in der Behandlung von Infektionskrankheiten z. B. als Antibiotika, in der Krebstherapie als Zytostatika.

Chemotherapie wird vor allem dann eingesetzt, wenn lokale Behandlungsformen wie etwa eine Operation und/oder Bestrahlung eines Tumors nicht ausreichen, weil die Gefahr besteht, dass sich Metastasen über die Blut- und Lymphbahnen im ganzen Körper ausbreiten und die Behandlung ergo den ganzen Organismus erfassen muss.