St. Franziskus-Hospital Winterberg gGmbH

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Winterberger Notfallversorgung ist weiterhin gesichert

Die in den letzten Tagen geäußerten Neuerungen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe haben zu großer Verunsicherung in der Bevölkerung geführt, berichtet das Winterberger St. Franziskus-Hospital. Zum 1. Februar sollen die Öffnungszeiten der Ärztlichen Notfalldienstpraxen in Sundern, Winterberg und Marsberg nur noch an den Wochenenden geöffnet sein.

Seit 2011 wurden die Ärztliche Notfalldienstpraxen in Westfalen-Lippe, und somit auch im Hochsauerland-Kreis, an den Standorten der Krankenhäuser etabliert. Im Klartext bedeutet das: Erkrankte Patienten fahren außerhalb der Öffnungszeiten ihres Arztes ins Krankenhaus und gelangten dort mit Erkrankungen wie Grippe, Hexenschuss, Insektenstiche o.Ä. nicht in die Notaufnahme, sondern in die Ärztliche Notfalldienstpraxis. Diese befindet sich zwar in den Krankenhausräumen, wird jedoch bis 22.00 Uhr durch die niedergelassenen Ärzte der Region besetzt. Lediglich nach 22.00 Uhr und bei akuten Notfällen wie beispielsweise Herzschmerzen, Ohnmacht usw. ist direkt das Krankenhaus gefordert.

Zum 1.2.2012 will die Kassenärztliche Vereinigung diesen Service in verschiedenen Regionen nun wieder einschränken und die Ärztlichen Notfalldienstpraxen nur noch an Wochenenden und Feiertagen betreiben. Im Hochsauerlandkreis gilt dies für die Standorte Sundern, Winterberg und Marsberg. „Für die Patienten bedeutet dies jedoch keinen Nachteil“, argumentiert Dr. med. Carl Wunderlich, Ärztlicher Direktor am St. Franziskus-Hospital. „Selbstverständlich behandeln wir weiterhin alle Patienten, die außerhalb der ärztlichen Sprechstunden ins Winterberger Krankenhaus kommen.“  Die ärztliche Versorgung der Menschen in der Region Winterberg, Hallenberg und Medebach ist auch für Geschäftsführer Christian Jostes ein Herzensanliegen: „Als regionales Gesundheitszentrum sehen wir uns hier in der Pflicht“, so Jostes. „Gerade kranken und älteren Menschen kann nicht zugemutet werden, dass sie bei Beschwerden bis in die Ärztlichen Notfalldienstpraxen nach Brilon oder Bad Fredeburg fahren. Unser Hospital ist 365 Tage im Jahr, 24 Stunden täglich geöffnet und somit im Notfall immer eine sichere Anlaufstelle.“