St. Franziskus-Hospital Winterberg gGmbH

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Pflegeausbildung in Teilzeit ermöglicht Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Neuer Kurs startet am 15. Oktober 2015

Kein Zweifel: Für die  25 Absolventinnen war es ein außergewöhnlicher Tag. Damals, am 02. April 2012, als sie nach längerer Pause wieder im Klassenzimmer Platz nehmen durften. Ihre Motiven waren dabei ganz unterschiedlicher Natur: Die einen wollten nach Ablauf der Elternphase ins Erwerbsleben zurückkehren, die anderen verspürten Lust auf neue, spannende Herausforderungen. Allen gemeinsam war der Wunsch, sich an der Verbundkrankenpflegeschule zur staatlich geprüften Fachkraft ausbilden zu lassen – in Teilzeitform wohlgemerkt. Der Verbundkrankenpflegeschule gehören neben dem St. Franziskus-Hospital auch die Elisabeth Klinik Bigge, das Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft sowie das St. Walburga Krankenhaus Meschede an. Während die theoretische Ausbildung in den Räumen der Verbundschule in Meschede stattfindet, absolvieren die Schülerinnen und Schüler den praktischen Blockunterricht in allen vier Einrichtungen. Die mit dem Teilzeitmodell seitdem gesammelten, durchweg positiven Erfahrungen haben dazu geführt, dass zum 1. Oktober 2015 der nächste Kurs startet. Bereits jetzt werden Bewerbungen hierfür entgegen genommen. „Er eröffnet die Chance auf eine sichere Anstellung“, betont Diplom-Pädagoge und Schulleiter Hans-Dieter Kisling.

Zum Hintergrund: „Personalmangel“ lautet jenes Schlagwort, das von Insidern gern verwendet wird, um aktuelle Rahmenbedingungen im deutschen Gesundheitswesen zu skizzieren. Ja – landauf landab fehlen versierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tatsächlich, weil die Zahl derer, die es in Kliniken und Seniorenheimen aufgrund einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung sachkundig zu umsorgen gilt, kontinuierlich steigt. Die Verantwortlichen in Verbundkrankenpflegeschule hatten da schon früh die Zeichen der Zeit erkannt, wie sie dem wachsenden Bedarf sinnvoll begegnen können.

Laut Kisling wurde ein „punktgenau zugeschnittenes Angebot“ unterbreitet, das sich insbesondere an Mütter und Väter, Alleinerziehende, Wiedereinsteiger oder Personen wendet, die bislang aus unterschiedlichen Gründen trotz bestehender Vorkenntnisse keinen qualifizierten Abschluss erlangten. Wesentliches Merkmal: Es gestattet eine bessere Vereinbarkeit von beruflichen Ambitionen und familiären Verpflichtungen. Was das Konzept obendrein erwähnenswert macht? Im gesamten Hochsauerlandkreis ist der Teilzeit-Zweig geradezu einzigartig, in der Bundesrepublik wiederum offerieren ihn lediglich noch drei weitere Institutionen.

Angesichts der gesetzlichen Vorgaben, die ein gewisses Kontingent an Pflichtstunden verbindlich vorschreiben, erstreckt sich das Lehrprogramm statt der ansonsten üblichen drei auf nunmehr vier Jahre. Dafür jedoch trägt das Format den individuellen Belangen der Teilnehmerinnen umso deutlicher Rechnung. So findet beispielsweise der theoretische Unterricht generell nur am Vormittag statt, er endet spätestens gegen 13 Uhr. Und bei den Praxis-Einheiten besteht die Gelegenheit, zwischen mehreren Schichtvarianten zu wählen. Morgens früh ist ein flexibler Dienstbeginn zwischen 6 und 8 Uhr möglich – letztlich daran ausgerichtet, wie daheim die Kinderbetreuung geregelt wird.

Als wichtige Voraussetzungen für die Aufnahme nennt Christian Jostes, Geschäftsführer am St. Franziskus-Hospital, eine abgeschlossene, mindestens zehnjährige Schulbildung, zudem die gesundheitliche Eignung sowie eine grundsätzliche Aufgeschlossenheit gegenüber dem Pflegebereich. Nähere Informationen erhalten Interessenten unter der Telefonnummer 02981 802-4010  oder können Details über die E-Mail-Adresse (personal@gesundheitszentrum-winterberg.de) erfragen. Bewerbungen können ab sofort per E-Mail oder Post gesendet werden an

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Personalabteilung
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