St. Franziskus-Hospital Winterberg gGmbH

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St. Franziskus-Hospital bietet kostenlosen Pflegekurs zum Thema Demenz an

Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage zu Pflegekursen für Angehörige mit dem Schwerpunkt „Demenz“ startet das St. Franziskus-Hospital eine weitere Kursreihe. Im Rahmen des Modellprojektes „Familiale Pflege“, das in Zusammenarbeit mit der AOK und der Universität Bielefeld initiiert wurde, bietet das St. Franziskus-Hospital pflegenden Angehörigen neben individuellen Pflegetrainings am Patientenbett auch spezielle Pflegekurse an.

Der Initialpflegekurs Demenz findet am 2., 9. und 16. Mai 2017 jeweils in der Zeit von 16.30 bis 20.00 Uhr im Schulungsraum des St. Franziskus-Hospitals statt. „In diesem Kurs werde ich speziell auf die Besonderheiten mit dementen Patienten in der Familie eingehen und wie der Alltag mit an Demenz erkrankten Menschen bewältigt werden kann“, berichtet Christiane Schröter, Pflegeberaterin am St. Franziskus-Hospital. „Themen wie Konfliktlösungen, Kommunikation und Pflege werden genauso dazu gehören wie die Leistungen der Pflegeversicherung und sonstige Hilfen.“ Interessenten werden gebeten sich unter der Telefonnummer 02981 802-4670 oder per E-Mail: pflegeberatung@gesundheitszentrum-winterberg.de anzumelden. Die Kurse im Rahmen der Familialen Pflege sind für pflegende Angehörige und sonstige Interessenten kostenfrei.

Mit dem Angebot „Familiale Pflege“ schließt das St. Franziskus-Hospital die Lücke zwischen Krankenhausaufenthalt und häuslicher Krankenpflege. „Dabei setzen wir bereits an der Schnittstelle zwischen Krankenhaus und nachfolgender Pflege zu Hause an“, berichtet Christiane Schröter. „Bereits während des Krankenhausaufenthaltes findet zwischen speziell in der Überleitungspflege ausgebildeten Mitarbeitern und den Angehörigen ein Erstgespräch mit der Familie statt. Dem folgt ein einzelfallbezogenes Pflegetraining direkt am Patientenbett und auf Wunsch auch in der ersten Zeit zu Hause.“ Gerade der letzte Punkt ist Schröter besonders wichtig. Nicht immer sei nach dem Krankenhausaufenthalt sofort klar, wie es zu Haus weiter geht, ob ein ambulanter Pflegedienst bestellt werden soll oder die Angehörigen die Pflege zu Hause übernehmen. „Auf Wunsch besuche ich die Angehörigen daher in dieser Übergangszeit bis zu sechs Wochen nach dem stationären Krankenhausaufenthalt zu Hause. Nicht selten treten die Probleme erst im heimischen Umfeld auf. Hier berate ich nicht nur sondern gebe weitere Pflegetrainings mit individuellen Tipps für die jeweilige Situation“, unterstreicht Schröter. Weitere Informationen zur Familialen Pflege und den Flyer zum Download finden Interessierte auf der Interseite des Krankenhauses: www.gesundheitszentrum-winterberg.de unter dem Menüpunkt Pflege & Therapie.