St. Franziskus-Hospital Winterberg gGmbH

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St. Franziskus-Hospital schult Skilehrer in Erste Hilfe

19 Skilehrer haben sich im St. Franziskus-Hospital einer Erste-Hilfe-Schulung unterzogen. Unter der Leitung von Dr. Jacek Jablonka, Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin, konnten die Teilnehmer ihr Wissen für den Ernstfall auffrischen, lebensrettende Handgriffe verinnerlichen und den speziellen Umgang mit Kindern, Schwerstverletzten oder bei besonderen Krankheitsbildern lernen.

Die teilnehmenden Skischulen aus Altastenberg, Olpe-Fahlenscheid, Willingen, Winterberg und Züschen initiieren damit ein Pilotprojekt im deutschen Wintersport, bei dem der Qualitätsgedanke im Vordergrund steht. „Zum größten Schneevergnügen nördlich der Alpen gehört optimaler Fahrspaß und ein Höchstmaß an Sicherheit“, erläutert  Michael Beckmann, Vorsitzender der Wintersport-Arena Sauerland/Siegerland-Wittgenstein e.V. Das erleben Gäste nur mit optimaler Ausbildung der Skilehrer und hochwertiger Ausrüstung.“ Aus diesem Grund haben die Wintersport-Experten Qualitätssiegel geschaffen, an denen sich die Gäste orientieren können: Skischulen werden nach einem Kriterienkatalog bewertet und in zwei bis fünf Sterne eingeordnet. Wenigstens zwei Skilehrer müssen dabei einen Erste-Hilfe-Kurs vorweisen und bekommen dafür zwei Extrapunkte in der Bewertung angerechnet.

Dass gerade die Erstversorgung lebensentscheidend sein kann, weiß auch Dr. Jablonka: „Bei der Versorgung von Schwerverletzten kommt es auf die ersten Minuten an! Die Erstmaßnahmen können den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen, erläuterte der erfahrene Chefarzt.  „Ohne die lebensrettenden Sofortmaßnahmen des Ersthelfers kann jede ärztliche Hilfe zu spät kommen.“ Während des Intensivworkshops lernten die Skilehrer nicht nur Wertvolles zur Organisation und Logistik der Erstversorgung in den jeweiligen Skigebieten und den Erstmaßnamen am Unfallort. Ein besonderer Bestandteil war auch die Information zu den häufigsten Verletzungen bei Skiunfällen und deren Erstversorgung. Auch die besondere Betreuung bei ausgewählten seltenen Krankheiten, Kindern sowie psychologische Aspekte wurden mit den Skilehrern erörtert.