St. Franziskus-Hospital Winterberg gGmbH

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Veranstaltung am 3.11.: „Das schwache Herz“ – Ursachen und Behandlungsoptionen bei Herzinsuffizienz

Unter dem Motto „Das schwache Herz“ beteiligt sich das St. Franziskus-Hospital an den bundesweiten Herzwochen der Deutschen Herzstiftung. Am 3. November 2017 berichtet Dr. Erkan Sagnak-Reynier, Chefarzt der Kardiologie, ab 19.00 Uhr über die Erkrankung der Herzinsuffizienz sowie über aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Veranstaltungsort ist der Panorama-Raum (gegenüber dem MVZ St. Franziskus) im Oversum Winterberg, Am Kurpark 6. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

In Deutschland schätzen Experten die Zahl der Patienten mit einer Herzschwäche auf zwei bis drei Millionen. Bei der chronischen Herzschwäche nimmt die Pumpkraft des Herzens soweit ab, dass nicht mehr genügend Blut und damit Sauerstoff und Nährstoffe zu Organen wie Gehirn, Nieren oder Muskeln gepumpt wird. Im fortgeschrittenen Stadium kann Herzschwäche zu massiven Beschwerden bei den Betroffenen führen. Sie beeinträchtigt stark ihren Alltag und bedroht ihr Leben. Allein 2015 wurden rund 445.000 Patienten mit einer Herzschwäche in ein Krankenhaus eingeliefert; über 44.500 starben 2014 daran. Herzschwäche ist keine eigenständige Krankheit, sondern die Folge anderer Herzerkrankungen, vor allem der koronaren Herzkrankheit (KHK)/Herzinfarkt und des Bluthochdrucks. Aber auch Rhythmusstörungen, Herzmuskelentzündung, und Herzlappenkrankheiten sind mögliche Ursachen.

Fatal: Anzeichen einer Herzschwäche vielen unbekannt oder auf das Alter geschoben „Einer der Gründe für die hohe Sterblichkeit der Herzschwäche ist, dass viele Betroffene krankheitstypische Anzeichen wie Atemnot, Leistungsabfall und geschwollene Beine mit Knöchelödemen (Wassereinlagerungen) nicht kennen oder diese resigniert auf das Alter schieben“, warnt Dr. Erkan Sagnak-Reynier. „Für die Betroffenen ist das fatal, denn je früher eine Herzschwäche erkannt und die Ursachen konsequent behandelt werden, desto größer sind die Chancen, einen lebensbedrohlichen Verlauf der Krankheit zu verhindern und die Lebensqualität zu erhalten.“ Auch deshalb finden die Herzwochen 2017 unter dem Motto „Das schwache Herz“ statt. Der renommierte Kardiologe gibt in seinem Vortrag Antworten auf Fragen wie z.B. Woran erkennt man die chronische Herzschwäche? Was sind die Ursachen der Herzschwäche? Was kann zu einer Herzschwäche führen? Diagnose Herzschwäche: Auf was müssen sich Patienten und ihre Angehörigen gefasst machen? Was kann der Patient selbst tun? Was gibt es Neues in der Therapie? Nach dem Vortrag bleibt Zeit für Fragen uns Einzelgespräche. „Trotz immer besserer Therapiemöglichkeiten erhalten viele Patienten keine optimale Behandlung, was häufig daran liegt, dass diese Möglichkeiten zu wenig bekannt sind. Dies müssen wir mit Hilfe der Herzwochen-Aufklärungskampagne ändern“, so Dr. Sagnak-Reynier. Neuer

Experten-Ratgeber
Grundlage der Herzwochen ist die neue Experten-Broschüre „Das schwache Herz – Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz heute“ mit Beiträgen von renommierten Kardiologen, Herzchirurgen und Pharmakologen, die über die Erkrankung sowie über aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten laienverständlich informieren. Die Broschüre wird bei der Vortragsveranstaltung für Interessenten zur Mitnahme ausliegen.

Gesundheitstage 2017
Der Vortrag ist gleichzeitig die Eröffnungsveranstaltung der Gesundheitstage Winterberg, die am 04. und 05. November 2017 in der Kongresshalle im Oversum Winterberg stattfinden. Zahlreiche Anbieter der Gesundheits- und Wellnessbranche stellen dort ihre Betriebe vor. Verschiedene Vorträge und Mitmachprogramme runden die Veranstaltung ab.

Das Catering übernimmt an allen drei Veranstaltungstagen das Hapimag Resort Winterberg und sorgt bestens für das leibliche Wohl.