St. Franziskus-Hospital Winterberg gGmbH

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Herzlicher Empfang für Agnes Hartmann

Seit dem 15. Februar hat das Winterberger Krankenhaus eine neue Geschäftsführerin: Agnes Hartmann ist „die Neue“, die fortan das St. Franziskus-Hospitals leiten wird. Mit einer Andacht und anschließender Feierstunde empfing die „Mannschaft“ ihre neue Chefin im Krankenhaus.

Pfarrer Norbert Lipinski führte mit einer sehr persönlichen Predigt durch die gemeinsame Andacht in der Krankenhauskapelle. Als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung ist Pfarrer Lipinski eng mit dem Krankenhaus verbunden. Zusammen mit Krankenhausseelsorger Norbert Kremser gab er der neuen und alten Geschäftsführung eine Weisheit nach Papst Johannes XXIII mit auf den Weg: „Nur für heute“, so beginnen die „Zehn Gebote der Gelassenheit“, die lebensklug und volksnah beschreiben, worauf es im Leben ankommt: ein Lächeln im Alltag, ein Augenzwinkern unter den Menschen, zwei Gänge zurückschalten, ein humorvoller Gedanke und vieles mehr.

Bei der anschließenden Feierstunde im Café Panorama der Klinik verdeutlichte Siegfried Kruse, Vorsitzender des Verwaltungsrates, mit Blick über die Winterberger Dächer die regionale Besonderheit des St. Franziskus-Hospitals. „Wie arbeiten da wo andere Urlaub machen“, beschreibt er die Situation. Die Winterberger Klinik leiste nicht nur wertvolle Dienste für die Bevölkerung der Region, sondern auch für vielzählige Urlauber, die beim Ski- oder Mountinbikefahren auf schnelle medizinische Hilfe angewiesen sein. Als Geste des Willkommens überreichte er Hartmann einen Frühlingsstrauß bunter Blumen. Auch die drei Bürgermeister Werner Eikler( Winterberg), Thomas Grosche (Medebach) und Michael Kronauge (Hallenberg) hießen die neue Geschäftsführerin herzlich willkommen und überreichten ihr zum Dienstbeginn gemeinsam einen Blumenstrauß. Als Mitglieder des Verwaltungsrates werden sie künftig eng mit ihr zusammenarbeiten. „In meiner 10-jährige Amtszeit habe ich nicht so viele Blumen bekommen, wie Sie in den ersten drei Arbeitstagen“, schmunzelte Christian Jostes und hatte für seine Nachfolgerin eine besondere Flasche Rotwein besorgt. Mit den Worten „Abgezapft und original verkorkst von Parlhuber und Söhne!“ übergab er Hartmann eine Flasche „Oberföhringer Vogelspinne“, bekannt aus dem Lorriot-Sketsch. Das Deutsche Rote Kreuz hatte den Wein für einen guten Zweck auf den Markt gebracht.

In ihrer Begrüßungsrede vor den Mitarbeitern und Gästen des Krankenhauses verglich Hartmann die Krankenhauslandschaft mit der Schifffahrt. Wenn sie aufs Meer blicke sehe sie dort große Tanker, vergleichbar mit Großkliniken, und dazwischen viele kleine Motorboote die kreuz und quer darum herum schipperten, und mit niedergelassenen Ärzten verglichen werden könnten. „Und dann gibt es dort noch die Segelboote, auf denen die Mannschaft gemeinsam das Vorankommen in der Hand hat – so wie in unserem Winterberger Krankenhaus“, beschreibt Hartmann ihre Vision. „Wenn wir als Mannschaft zusammen an einem Strang ziehen kann das St. Franziskus-Hospital auch zukünftigen Stürmen Stand halten.“ Die neue Geschäftsführerin freue sich auf ihre neuen beruflichen Herausforderungen im St. Franziskus-Hospital. Die 51-jährige Betriebswirtin ist seit 23 Jahren im Gesundheitswesen tätig. Durch ihre letzte Geschäftsführerfunktion in der Ev. Krankenhaus Gesundbrunnen gGmbH in Hofgeismar, einer Fachklinik für Geriatrie und Neurologie, bringt sie ein gutes Verständnis für die gesundheitspolitischen Fragestellungen einer immer älter werdenden Gesellschaft mit. „Gerade in unserer ländlichen Region müssen wir in der Lage sein, den Anforderungen betagter und hochbetagter Patienten gerecht zu werden“, so Hartmann. Mit der durch ihren Vorgänger eingeführten Geriatrie ist das St. Franziskus-Hospital in dem Bereich gut aufgestellt.