Zentrale: 0 29 81 802-0

Medizin & Diagnostik

Als Akutkrankenhaus bietet Ihnen das St. Franziskus-Hospital durchgehende Betreuung und ganzheitliche Versorgung unter einem Dach. Dabei legen wir Wert auf hochmoderne
Diagnostik und ein differenziertes und hochwertiges Angebot medizinischer und pflegerischer Leistungen.

Unsere Patienten, ihre Erkrankungen und ihre individuellen Bedürfnisse stehen immer im Mittelpunkt unseres Handelns. Weil es für viele Organe bestimmte Erkrankungen gibt, für die besondere Kenntnisse vorhanden sein müssen, haben wir verschiedene Abteilungen eingerichtet, die von qualifizierten und engagierten Chefärzten geleitet werden.

Moderne Medizin - Zufriedene Patienten

Stellt Ihr behandelnder Arzt bei Ihnen eine Erkrankung des Knie- oder Hüftgelenkes fest, können Sie sich ambulant in unserer Sprechstunde vorstellen. Wir untersuchen Sie und führen die entsprechende Diagnostik durch. Anschließend beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch ausführlich über Therapiemöglichkeiten und operative Verfahren.

Sollten Sie sich zu einer Operation entschließen, organisieren wir alles weitere für Sie – vom Operationstermin über erforderliche Voruntersuchungen, den stationären Aufenthalt mit Operation sowie die Rehabilitation. Wie möchten, dass Sie sich bei uns rundum wohlfühlen. Unsere Ärzte, Pflegepersonal und Physiotherapeuten geben ihr Bestes für Sie und betreuen Sie individuell und mit hoher medizinischer Kompetenz – vom Erstgespräch bis zur abgeschlossenen Rehabilitation.

Interviews unserer Chefärzte

Aufgabengebiete

Chirurgie und Unfallchirurgie

Wir bringen Sie wieder auf die Beine!
Vom einfachen Knochenbruch bis hin zu komplexen Unfallverletzungen ist es unser Ziel, Sie wieder auf die Beine zu bringen! Dabei setzen wir auf moderne Operationsmethoden. Sofern möglich kommen gewebeschonende minimal-invasive Operationsverfahren zum Einsatz. Das verschafft unseren Patienten den Vorteil einer schnellen Mobilisation und Rehabilitation. Neben stationären Behandlungen sind auch ambulante Operationen möglich. Wir betreiben das gesamte Spektrum der modernen Unfallchirurgie mit Endoprothetik aller großen Gelenke, mit modernen gewebeschonenden Zugängen, und die Versorgung der Extremitäten und der Wirbelsäule mit modernsten Implantaten.

Allgemein- und Viszeralchirurgie
In der Allgemein- und Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie, von lat. viscera = Eingeweide) wird die operative Behandlung der Bauchorgane, das heißt des gesamten Verdauungstraktes einschließlich der Leber und der Milz durchgeführt. Des Weiteren zählen Operationen der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse sowie die Behandlung aller Hernien (= Brüche z.B. des Zwerchfells und der Leiste)  zu diesem Arbeitsbereich. Die operative Behandlung von Übergewicht und Sodbrennen mit neuartigen Implantaten, gehört ebenfalls zu unseren bewährten Operationsmethoden und wird derzeit deutschlandweitaus in Winterberg in nur 13 weiteren Zentren durchgeführt.

Die 50 Betten umfassende chirurgische Abteilung wird durch Chefarzt Dr. med. Amiraga Amiri geleitet. In beiden Operationssälen gehören Eingriffe der Allgemein- und Bauchchirurgie genauso zum Alltag, wie die Unfallchirurgie. Ganz gleich ob es sich um einen kleinen Eingriff oder eine große Operation, wie z.B. einen künstlichen Gelenkersatz des Kniegelenkes oder der Hüfte, handelt: bei allen notwendigen Eingriffen versorgt Sie ein kompetentes Team aus Chirurgie, Anästhesie und Pflege.

Ansprechpartner
Dr. med. Amiraga Amiri

Ärztlicher Direktor, Chefarzt Chirurgie
Facharzt für Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie, Allgemeinchirurgie Schwerpunkt minimalinvasive Hüftendoprothetik (AMIS), Kniegelenkendoprothetik (MyKnee)

Tel: 02981 802-0
Fax: 02981 802-4546
epz(at)gesundheitszentrum-winterberg.de

Igor Dikhtyar
Leitender Oberarzt

Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Fachkunde Rettungsdienst

Tel: 02981 802-0
Fax: 02981 802-4546
epz(at)gesundheitszentrum-winterberg.de

 

Innere Medizin | Gastroenterologie

Die Innere Medizin unseres Hauses bietet eine große Bandbreite in der Behandlung nahezu aller internistischer Erkrankungen. Dazu gehören Funktionsstörungen des Herzens, des Kreislaufs, der Nieren und Harnwege, der Verdauungsorgane sowie des Stoffwechsels.

In der Gastroenterologie werden Erkrankungen der Verdauungsorgane behandelt. In der Endoskopie werden jährlich über 2.000 endoskopische Untersuchungen und Behandlungen durchgeführt. Als erstes Krankenhaus des Hochsauerlandkreises können seit Mai 2005 komplette Untersuchungen des gesamten Dünndarmes (Doppelballon-Enteroskopie) durchführt  werden.

Ansprechpartner
Dr. med. Marco Timmermann
Chefarzt Innere Medizin

Tel: 02981 802-0
Fax: 02981 802-4637
marco.timmermann(at)gesundheitszentrum-winterberg.de

Innere Medizin | Kardiologie

Herz und Kreislauf: Moderne Technik gibt Sicherheit
In der Kardiologie diagnostizieren und therapieren wir Herz- und Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Schlaganfälle, Schlaf-Apnoe, Herzrythmusstörungen etc. Hierbei hat das Erkennen und Behandeln von Risikofaktoren noch vor der Entstehung von Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt oder Herzschwäche einen besonderen Stellenwert für uns.

Unseren Patienten kommen dabei moderne Geräte wie das Belastungs- und Langzeit-EKG oder die Farbdopplerechokardiographie zu Gute. So besteht auch die Möglichkeit, das Herz von der Speiseröhre her zu untersuchen (Transösophageale Echokardiographie).

Sollte sich nach sorgfältiger Voruntersuchung der Verdacht auf Durchblutungsstörungen des Herzens ergeben, führen wir in Kooperation mit dem St. Walburga-Krankenhaus in Meschede Linksherzkatheter-Untersuchungen durch. Während der Untersuchung im Herzkatheter-Labor werden die linken Herzhöhlen und Herzkranzgefäße mit Kontrastmittel röntgenologisch dargestellt. Mittels eines Katheters, der in der Regel an der rechten Leiste eingeführt und bis zum Herzen hoch geschoben wird, kann Kontrastmittel eingespritzt werden. Dabei auffallende Engstellen (sog. Stenosen) in den Herzkranzgefäßen werden mittels eines Ballon-Katheters geweitet und durch das Einsetzen eines Röhrchens (sog. Stent) stabilisiert.

Ansprechpartner
Dr. Marco Timmermann
Chefarzt Kardiologie

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

Tel: 02981 802-0
Fax: 02981 802-4637
marco.timmermann(at)gesundheitszentrum-winterberg.de

Innere Medizin | Geriatrie

Geriatrische Frührehabilitation
In dem Bereich Geriatrie steht ein Team von 4 Fach- und Assistenzärzten und ein auf aktivierende Pflege geschultes Pflegepersonal bereit, um Sie optimal zu versorgen.

Aktiv und selbstständig sein – und das möglichst bis ins hohe Alter. Ein Wunsch, den wir alle haben. Doch gerade im Alter kommt es durch Erkrankungen der inneren Organe, des Nervensystems und des Bewegungsapparates vermehrt zu chronischen Behinderungen. Häufig treten mehrere Leiden gleichzeitig auf, die einander negativ beeinflussen. Die Folge sind Krankenhausaufenthalte, Pflegebedürftigkeit und Heimunterbringung. Durch eine frühzeitige und altersgerechte Behandlung will das St. Franziskus-Hospital Winterberg diesen Verlauf möglichst vermeiden oder zumindest mildern.


Für wen ist Geriatrie ratsam?
Ältere Menschen (über 65 Jahre), die akut erkranken und neben körperlichen  Erkrankungen oft zusätzlich von Einschränkungen ihres Denkens oder ihrer Wahrnehmung betroffen sind, bedürfen einer besonderen Umgebung, Pflege und Behandlung. Die geriatrische Frührehabilitation betreibt eine aktivierende Pflege, was sie von anderen medizinischen Abteilungen unterscheidet. Sie bietet umfangreiche Therapien, die nicht nur die Akuterkrankungen behandeln. Ziel des ganzheitlichen Konzepts ist es, eine Hilfs- und Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zu vermindern sowie die Selbstständigkeit weitestgehend wieder herzustellen, um eine Rückkehr in die gewohnte Umgebung zu ermöglichen.

Anästhesie

Das Team der Abteilung Anästhesie ist zuständig für die Durchführung der Narkosen bei Operationen, die Betreuung der Patientinnen und Patienten auf der interdisziplinären Intensivstation, die Notfallmedizin sowie die Schmerztherapie.

Unser Team aus erfahrenen Ärzten und Pflegekräften sorgt während des gesamten perioperativen Zeitraums für Schmerzfreiheit, Wohlbefinden und Ihre Sicherheit. Dies beginnt vor der OP mit der Untersuchung und der Besprechung des optimalen Narkoseverfahrens. Eigenblutspende, alle modernen Vollnarkosen, Regionalanästhesien und auch Kombinationen davon sind möglich.

Bei Operationen ein sicherer Partner!

Während der OP sorgt die Anästhesie nicht nur für völlige Schmerzfreiheit, sondern auch für eine lückenlose Überwachung und Erhaltung der Körperfunktionen. Nach der OP kümmert sich Dr. Jablonka mit dem Team im Aufwachraum der Intensivstation weiter um Ihr Wohlbefinden und Ihre Schmerzfreiheit, bis Sie wieder „fit“ sind. Auch ambulante Operationen, beispielsweise der Zahnheilkunde, Kieferchirurgie und Frauenheilkunde, sind mit dem Sicherheitsstandard und Komfort einer Klinik möglich.

Allgemeines Behandlungsspektrum

  • Vollnarkosen (Masken-, Larynxmasken- und Intubationsnarkosen)
  • Rückenmarksnahe Leitungsverfahren (Spinal- und Peridualanästhesie)
  • Kombinationsnarkosen aus Vollnarkosen und Regionalverfahren (Peridual-, Plexusverfahren)
  • Periphere Leitungsanästhesie (Plexus axillaris, lumbalis)
  • Interskalenus-, Interkostalblockaden

Ansprechpartner
Dr. med. Jacek Jablonka
Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin

Tel: 02981 802-0
Fax: 02981 802-4521

jacek.jablonka(at)gesundheitszentrum-winterberg.de

Schmerztherapie

Auch für Patienten mit chronischen Schmerzen sind wir bei der Therapie ein kompetenter Partner.

Die Behandlung von Schmerzen ist als eigenständige Disziplin noch jung im medizinischen Spektrum. Oft wird sie vernachlässigt oder vergessen, jedoch nicht vom chronisch schmerzgeplagten Patienten. Je nach Lage des jeweiligen Patienten können wir, ambulant oder stationär, bei akuten und chronischen Schmerzen rund um die Uhr für Linderung sorgen. Neben der gezielten medikamentösen Schmerzmittelgabe nutzen wir dafür alle Blockadeverfahren, Infiltrationen, Katheterverfahren, implantierte Medikamentenpumpen und physikalische Anwendungen.

Allgemeines Behandlungsspektrum

  • Diagnostik und medikamentöse Therapie akuter und chronischer Schmerzen
  • Invasive Schmerztherapie (Infiltration, Blockadeverfahren, Leitungsanästhesien)
  • Neuraltherapie
  • Optimierung medikamentöser Behandlungsschemata bei chronischen Schmerzen
  • Physikalische Verfahren

Intensivmedizin

Auf der interdisziplinären Intensivstation werden bis zu fünf schwerstkranke Patienten der Inneren Medizin und der Chirurgie behandelt. Drei Beatmungsplätze, hochmodernes Monitoring und die apparative Ausstattung ermöglichen anspruchsvolle Intensivmedizin. Freundliches, sehr gut ausgebildetes Personal und modernste Technik erlauben uns nicht nur eine besonders menschliche, sondern auch erfolgreiche Intensivmedizin zu praktizieren.

Allgemeines Behandlungsspektrum

  • Wiederherstellung und Überwachung der Vitalfunktionen bei lebensbedrohlichen Erkrankungen
  • Vier Intensivplätze, davon drei mit ständiger Beatmungsmöglichkeit
  • Postoperative Betreuung nach Narkosen im Aufwachraum
  • Möglichkeit zur Nierenersatztherapie mit Haemofiltration

Ansprechpartner
Dr. med. Jacek Jablonka
Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin

Tel: 02981 802-0
Fax: 02981 802-4521
Jacek.Jablonka(at)gesundheitszentrum-winterberg.de

Computertomographie (CT)

Seit 2010 verfügt die Radiologie des St. Franziskus-Hospitals über einen 16-zeiligen Spiralcomputertomograph, ein sogenannter Multislice der neusten Generation, der eine Reihe von Untersuchungen mit modernster Bildgebungstechnologie ermöglicht.

Die geringe Gantry-Tiefe mit weiter Öffnung, der bequeme Untersuchungstisch und der schnelle Ablauf der CT-Untersuchung ermöglichen eine optimale Patientenversorgung. Der hochwertige Multislice 16-Zeiler ermöglicht die Darstellung von Körperabschnitten bis zu einem kompletten Scan des ganzen Körpers in sehr kurzer Zeit. So kann beispielsweise die ganze Lunge hochauflösend in einem Atemstillstand untersucht werden, ebenso die Bauchorgane und das Becken. Durch spezielle Zusatzprogramme sind Gefäßuntersuchungen und Schlaganfall-Früherkennung routinemäßig möglich.

Bei akut verunglückten Patienten ersetzt der Ganzkörperscan weitere Röntgen-Untersuchungen. Die Möglichkeit, sehr schnelle und sehr dünne Spiralen zu fahren, ermögliche eine völlig neue Art einen Befund zu erstellen. Vielfach wird die herkömmlich axiale Betrachtungsweise der Bilder verlassen, so dass eine Befundung anhand von 3D-Bildern durchgeführt werden kann.

Laboratoriumsmedizin

Die MediServ Winterberg GmbH ist direkt neben dem St. Franziskus-Hospital beheimatet. Das ermöglicht einen schnellen Transport von Blut-, Urin- und Stuhlproben mittels Rohrpost direkt aus dem Krankenhaus ins Labor.

Bis zu 10.000 Analysen pro Tag
3,5 Millionen Blutuntersuchungen werden hier jährlich durchgeführt. Das sind im Schnitt 9.600 pro Tag oder 34 pro Mitglied und Tag. Denn die Laborgemeinschaft MediServ GmbH Winterberg versorgt rund 280 Praxen, Kurkliniken, Reha-Einrichtungen und Krankenhäusern aus dem oberen Sauerland und dem angrenzenden Nordhessen. Sie alle lassen ihre vielfältigen Blutuntersuchungen hier durchführen.  Insgesamt 18 Teilzeit- und Vollzeitkräfte garantieren eine prompte Erledigung.

Die Ergebnisse der weitestgehend automatisierten Untersuchungen gehen per E-Mail oder Telefax an den jeweiligen Auftraggeber. Befunde, die Patienten des St. Franziskus-Hospitals betreffen, werden sogar sofort mittels entsprechender EDV-Anbindung in deren digitale Patientenakte geschrieben und stehen den behandelnden Ärzten und dem Pflegepersonal oftmals schon nach weniger als 30 Minuten zur Verfügung.

Darüber hinaus fungiert die Laborgemeinschaft als Blutdepot des DRK Hagen. Das heißt die Versorgung aller Krankenhäuser der Region mit Blutkonserven erfolgt zentral von hier aus. In zeitkritischen Situationen unter Einbindung von Kurieren.

MediServ Winterberg GmbH
Leitung: Georg Röse
Franziskusstraße 4
59955 Winterberg

Telefon:  02981 9251-0
Fax: 02981 9251-512

Erreichbarkeit: 24 h am Tag

Endoprothesenzentrum
Winterberg (Hochsauerland)

Fehlbelastung, Überbeanspruchung oder ein Unfall – Gelenkverschleiß hat viele Ursachen. Die Auswirkungen sind in den meisten Fällen die gleichen: Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Jeder Zweite über 65 Jahren kennt das Gefühl, nie eine bequeme Sitzposition zu finden oder hat Probleme beim Aufstehen. Doch die Arthrose macht auch vor jungen Menschen nicht halt. Kein Wunder, beginnen die Gelenke doch bereits mit 30 Jahren langsam zu verschleißen.

Wenn Hüft- oder Kniegelenke aufgrund einer Arth­rose schmerzen und in der Funktion zunehmend eingeschränkt ist, helfen konservative Therapien häufig nicht mehr weiter. Der fortgeschrittene Gelenkverschleiß ist daher die häufigste Indikation für die Implantation eines künstlichen Gelenkes (En­doprothese).

Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der Hüft- und Knie-Endoprothetik inklusive Wechseloperationen mit modernsten Verfahren und auf höchstem medizinischen Niveau.

Endoprothetik des Kniegelenkes

Unser Ärzteteam nimmt die Implantation von Prothesen und Gelenken am Knie vor. Neben Schlittenprothesen bei einseiti­gem Gelenkverschleiß kommt bei guter Bandstabilität ein kom­pletter Oberflächenersatz in Frage. Bei dieser Methode werden alle drei Gelenkflächen im Knie ersetzt. Dies bewirkt ein wieder müheloses Gleiten der Gelenkflächen; die Streck- und Beugefä­higkeit des Kniegelenks sowie die Beinachse werden normalisiert.

MyKnee® : die auf Sie zugeschnittene Operation

Als erfahrener endoprothetischer Operateur Dr. Amiri setzt sich für das innovative Verfahren „MyKnee®“ ein, bei der nach einer Computerschablone eine exakte Navigation und Vorabplanung der Knieoperation möglich ist.

Einfach ausgedrückt, wird durch exakte computertomografische Aufnahmen schon vor der Operation ein Modell des Patientenknies angefertigt – vergleichbar mit einem Gebissabdruck beim Zahnarzt. Die Methode mittels Computertomografie ist das Neue daran, denn mittels CT kann die Beinachse, die Prothesengröße und die Feinabstimmung der Komponenten am besten berechnet werden. Die Schnittschablone wird daraufhin individuell für genau dieses Knie angefertigt – sie passt also wie ein Inlay in einen Zahn. Am Computer wird mit absoluter Präzision schon vorab die ideale Beinachse geplant – ein zeitraubender Schritt, der sonst erst während der Operation erfolgt. Schließlich konstruieren die Medizintechniker nach Vorgaben der Chirurgen am Kniemodell eine Schablone, die später während der Operation die Instrumente absolut präzise an die richtigen Stellen führt, sodass die beschädigten Knochenteile im perfekten Winkel abgesägt werden können.

Vorteile MyKnee®

Genauere Positionierung der Prothese: MyKnee® Instrumente sind der Anatomie des Knies nachempfunden und erlauben so eine exakte Präparation des Knochens. Die präzise Positionierung der Prothese führt zu einer längeren Lebensdauer der Implantate

Weniger traumatische Operationen: Bei der konventionellen Technik muss der Markraum des Knochens aufgebohrt werden. Dies ist bei MyKnee nicht mehr notwendig. Somit sind der Blutverlust und das Risiko von Embolien wesentlich geringer.

Schnellere OP: Durch die kürzere Operationszeit wird die Narkose verkürzt und das Infektionsrisiko nimmt ab.

Flyer Endoprothetik des Kniegelenkes zum Download

Endoprothetik des Hüftgelenks

Im St. Franziskus-Hospital Winterberg implantieren wir in der Regel Totalendoprothesen (TEP). Sie ersetzen, neben dem Hüftkopf, auch die vom Beckenknochen geformte Gelenkpfanne. Dabei wird die Prothese in der Regel zementfrei direkt in den Knochen eingepasst und dort im weiteren Verlauf knöchern fest integriert. Der Vorteil: weniger Fremdmaterial im Körper. Und: Wegen des verwendeten Reintitans lockern sich die Prothesen seltener. Für die optimale Versorgung, Beschwerdefreiheit und frühestmögliche Mobilität wählen wir die Prothese auf Basis von Untersuchungen, Röntgenbildern, Operationsbefunden und eines ausführlichen Gesprächs. Entscheidend für die Wahl sind u. a. Alter, Nebenerkrankungen, Knochenqualität, Aktivität sowie vorangegangene Unfallschäden und Operationen.

Hüft-Operationen nach der AMIS-Methode

Im Gegensatz zu konventionellen Operationsmethoden arbeiten wir mit der äußerst schonenden AMIS-Methode (Anterior Minimally Invasive Surgery) – ein Grund, warum uns sogar ausländische Patienten konsultieren. Die AMIS-Methode verursacht weniger operationsbedingte Gewebeschäden, denn es werden keine Muskeln und Sehnen durchtrennt! So lässt sich die Dauer der postoperativen Schmerzen reduzieren, der Krankenhausaufenthalt und die Genesungszeit verkürzen. So benötigt unser Chirurg Dr. Amiri statt einer 20 Zentimeter langen Wunde für den Einsatz eines neuen Hüftgelenks nur 6 Zentimeter. Damit wird das Gewebe geschont und die Muskelstränge werden nicht durchtrennt. Der Patient kann die Hüfte nach der OP in der Regel schnell, je nach Alter sogar sofort voll belasten.

Vorteile der AMIS-Methode:

  • Schnellere Rehabilitation: Die Rehabilitation beginnt schon kurz nach der Operation. Sie dürfen mit Einverständnis des Arztes am ersten Tag nach der OP aufstehen und mit dem Laufen an Gehhilfen beginnen.
  • Schneller wieder aktiv: Mit AMIS ist die Rückkehr in den Alltag schneller möglich, eine postoperative Beckeninstabilität wie bei konventionellen Operationsmethoden möglich sind nicht gegeben.
  • Kleinere Narbe: Der Hauteinschnitt ist kürzer als bei konventionellen Operationsmethoden, es bildet sich weniger Narbengewebe.
  • Reduzierter Blutverlust: Die Erhaltung von Muskeln und Gefäßen reduziert den Blutverlust. Transfusionen sind selten, Blutgerinnsel in den Beinen (tiefe Venentrombosen) geringer.
  • Vermindertes Ausrenken (Luxation): Durch den Erhalt des Muskels verbessert sich die Stabilität der Hüfte erheblich. Somit minimiert AMIS das Risiko des Auskugelns des Kugelkopfes aus der Gelenkpfanne. Außerdem wird die Operation von vorne über die Leiste (anterior) durchgeführt. Ein Ausrenken hingegen geht oft mit einem Eingriff posterior (von hinten) einher.
  • Kein Hinken: Das Risiko von Hinken ist reduziert, da weder Muskel noch Nerven geschädigt werden.

Häufig schließt sich an die Hüft-OP eine Rehabilitation an. Während dieser Zeit müssen Sie wichtige Regeln beachten, um den Heilungsprozess zu fördern und Risiken für das künstliche Hüftgelenk auszuschließen. Auch hier stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Flyer Endoprothetik des Hüftgelenks zum Download

Ansprechpartner Endoprothesenzentrum

Ansprechpartner
Dr. Amiraga Amiri
Ärztlicher Leiter EPZ
Chefarzt Chirurgie

Endoprothesenzentrum
Terminvereinbarungen

Tel: 02981 802-3000
Fax: 02981 802-4546
epz(at)gesundheitszentrum-winterberg.de

Notfallnummer: 116 117

Kassenärztlicher Notfalldienst

 

Bei schwerwiegenden Erkrankungen
(wie z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall,
chirurgische Notfälle, Arbeitsunfälle, usw.)
gilt weiterhin die Notrufnummer: 112.