St. Franziskus-Hospital Winterberg gGmbH

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St. Franziskus-Hospital hilft Mädchen aus Angola

Etelvina hätte in ihrer Heimat keine Chance!“

 Durch den Einsatz des Friedensdorf International e.V. und zahlreicher Ärzte, Schwestern und Pfleger des St. Franziskus-Hospitals konnte dem kranken Mädchen Etelvina aus Angola geholfen werden. Friedensdorf International trat bereits im November an das Winterberger Krankenhaus heran und bat um Hilfe für die kleine Etelvina aus Angola. Nach Sichtung der Krankengeschichte und der Zusage der Kostenübernahme seitens der Klinik wurde mit der Behandlung des kranken Kindes begonnen.

„Das 11-jährige Mädchen kam mit starken Schmerzen in unsere Klinik. Zudem war ihr Allgemeinzustand nicht gut“, erläutert Dr. Christoph Konermann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Chirurgie. „Unsere Untersuchungen bestätigten die Diagnose Osteomyelitis (Knochenentzündung).“ In einem aufwendigen operativen Eingriff wurden Fisteln verschlossen und die Knocheninfektion behandelt. Etelvina hat diese langwierige Prozedur mit mehreren Operationen bislang sehr gut überstanden. Wenn die Wunden gut verheilt sind wird das Mädchen Winterberg wieder in Richtung Stiftung Friedensdorf verlassen, wo eine weitere medizinische Versorgung bis zur Rückkehr nach Angola gewährleistet ist. „Wir freuen uns sehr, dass wir durch den Einsatz unserer Ärzte und Pflegekräfte die erfolgreiche Behandlung der kleinen Etelvina ermöglichen konnten“, so Agnes Hartmann, Geschäftsführerin des St. Franziskus-Hospitals. Für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten ist die Behandlung in Europa oftmals die letzte Überlebenschance. „Wir sind ein christlich geprägtes Haus und leben in einem reichen Land – ist es da nicht unser aller Verpflichtung caritativen Einsatz zu leisten und den Schwächsten, den kranken Kindern, zu helfen?“, ergänzt Hartmann.

Die Einzelfallhilfe von Friedensdorf International e.V. (Oberhausen) setzt ein, wenn die Kinder in ihren Heimatländern nicht mehr medizinisch versorgt werden können. In der Regel werden sie mit internationalen Fluglinien nach Deutschland gebracht, um dann in Zusammenarbeit mit europäischen Kliniken, die die stationäre Behandlung der Kinder kostenlos übernehmen, versorgt zu werden. Dies gestaltet sich oftmals schwierig, da die Krankenhäuser die Kosten für die Behandlung nicht erstattet bekommen und es sich bei den Erkrankungen und Verletzungen oft um sehr komplizierte und chronische Verläufe handelt. Eines dieser helfenden Krankenhäuser ist zum wiederholten Mal das St. Franziskus-Hospital in Winterberg.

Bildunterzeile:
Nach inzwischen fünf monatigem Aufenthalt hat sich die 11-jährige mithilfe ihres Betreuer-Teams und Dr. Christoph Konermann gut eingelebt – dennoch vermisst sie ihre Familie in Angola sehr.

(Foto: St. Franziskus-Hospital)