St. Franziskus-Hospital Winterberg gGmbH

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St. Franziskus-Hospital nutzt digitale Plattform für mehr Weiterbildung und Behandlungsqualität

Amboss: Medizinwissen, auf das man sich verlassen kann

AMBOSS auf Tablet

Seit ein paar Wochen steht dem medizinischen Fachpersonal im Winterberger Krankenhaus die digitale Wissensplattform AMBOSS zur Verfügung. Ärzte haben so bei klinischen Fragestellungen jederzeit Zugriff auf konkrete Diagnostik- und Therapieempfehlungen. Das fachgebietsübergreifende Wissen in Amboss ist leitliniengerecht und wird von einem festen Team aus über 60 Ärztinnen und Ärzten täglich aktualisiert und erweitert. Durch die Apps, die auch offline zur Verfügung stehen, haben die Nutzer rund um die Uhr Zugriff auf medizinisches Fachwissen – egal ob in der Rettungsstelle, im Nachtdienst oder im OP.

„Amboss hat sich als bevorzugte Wissensplattform in der Medizin etabliert“, weiß Agnes Hartmann, Geschäftsführerin des St. Franziskus-Hospitals. Gerade in der Medizin werde mit zunehmendem Fortschritt und immer neuen Behandlungsmöglichkeiten der Wissensbedarf stetig größer. „Die digitale Wissensplattform unterstütze die Ärzte im Klinikalltag und trägt damit zu einer weiteren Verbesserung der Behandlungsqualität bei.“, so Hartmann. „Insbesondere unsere jungen Assistenzärzte können das Tool für ihre kontinuierliche Weiterbildung nutzen.“ Und auch für die Medizinstudenten, die mit einem Stipendium des St. Franziskus-Hospitals gefördert werden, haben Zugriff auf das medizinische Portal. Unter einem gesonderten Menüpunkt „Kreuzen“ verbergen sich mehrere hundert Multiple-Choice-Fragen, mit deren Hilfe sich die Studenten auf ihr Staatsexamen vorbereiten können. Die drei Staatsexamina während des Medizinstudiums bestehen zu einem großen Teil aus solchen Fragen, das zweite Staatsexamen etwa umfasst 320 Multiple-Choice-Fragen. Alle Fragen und Antworten sind in Amboss kommentiert und mit den jeweiligen Abschnitten in den jeweiligen Lernkarten verlinkt. Hatte man früher beim „Kreuzen“ mehrere Bücher neben sich liegen und musste jeden Aspekt nachschlagen und heraussuchen, so geht das bei Amboss mit einem Klick.

Möglich werde dies nicht zuletzt durch die Mitgliedschaft des St. Franziskus-Hospitals im CLINOTEL-Krankenhausverbund, über den die Nutzungslizenzen für 53 Krankenhäuser und somit mehr als 5.000 Ärztinnen und Ärzte in ganz Deutschland erworben wurde. Dem Start der Kliniklizenz ging eine umfangreiche Erprobung an 30 CLINOTEL-Standorten voraus: Zwischen Juni und September 2018 testeten knapp 450 Mediziner/innen das Nachschlagewerk in ihrem Berufsalltag, um Diagnosen abzusichern, sich über seltene oder fachfremde Befunde zu informieren, Konsile zu präzisieren sowie Therapieempfehlungen und Behandlungsalgorithmen nachzuschlagen. In ihrer Evaluation gaben 93 Prozent der befragten ärztlichen Tester/innen an, dass sie bei Amboss stets in weniger als fünf Minuten Antworten auf ihre Fragen fanden.

Der CLINOTEL-Krankenhausverbund wurde 1999 gegründet. Die aktuell 64 Mitgliedshäuser verfügen pro Jahr insgesamt über rund 4,5 Milliarden Euro Budget. Sie versorgen mit 70.000 Mitarbeitern über 1,2 Millionen stationäre Patienten in rund 28.500 Betten. CLINOTEL ist damit einer der größten Krankenhausverbünde Deutschlands.